Wunsiedel ist bunt

Todesmarsch

Einweihung der Informationstafeln "Todesmärsche"

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Liebe Mitbürger,

wir laden Sie alle herzlich zur Einweihung der beiden Informationstafeln über "Todesmärsche in Oberfranken" am Volkstrauertag, 13.11.2011 um 14:00 Uhr nach Wunsiedel ein.

Auf dem Wunsiedler Friedhof sind seit dem 31. August 1945 dreißig jüdische KZ-Opfer beerdigt, die kurz vor Kriegsende im Zeitelmoos ermordet und dort verscharrt worden waren. Wir wollen mit diesen Tafeln einen Beitrag dazu leisten, dass das Schicksal dieser Menschen nicht in Vergessenheit gerät, dass aber auch darauf hingewiesen wird, wer verantwortlich dafür war.

Aktualisiert ( Montag, den 24. Oktober 2011 um 15:50 Uhr ) Weiterlesen...
 

Gedenkfeier für die 30 Opfer der Todesmärsche durch Wunsiedel

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Liebe Mitglieder und Unterstützer von Wunsiedel ist bunt,

ich darf Sie alle herzlich zur nunmehr zweiten Gedenkfeier am Grab der 30 Todesmarschopfer auf dem Wunsiedler Friedhof einladen.

Die Menschen, die hier am 31. August 1945 begraben wurden und damit endlich eine würdige Ruhestätte fanden, waren Opfer des gnadenlosen Rassenwahns geworden, dem auch ein Rudolf Heß anhing und von dem er nie abgerückt ist. Er hat durch die Mitwirkung an den „Nürnberger Gesetzen“ die Mitverantwortung am Schicksal dieser Menschen. Umso unerträglicher ist die Erfahrung, dass in unserer Stadt die geistigen Erben des Nationalsozialismus fortgesetzt versuchen, Heß zu ehren. Gerade vor diesem Hintergrund sind wir es den Opfern in besonderer Weise schuldig, an ihr Schicksal und die dafür Verantwortlichen zu erinnern.

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VG Bayreuth bestätigt Routenverlegung

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Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat heute Nachmittag die Verlegung der ursprünglichen Route der NPD (=Heß-Route Riegers durch die Innenstadt)  in die östlich der Stadtmitte gelegene Egerstraße bestätigt. Damit wird hier dem Auflagenbescheid des Landratsamtes nachgekommen. Hier finden Sie auch die Urteilsbegründung.

Aktualisiert ( Freitag, den 29. Oktober 2010 um 22:39 Uhr )
 

Wir gedenken der Opfer, nicht der Täter!

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Am 30. Oktober 2010 findet zum zweiten Mal in Wunsiedel eine größere Gedenkfeier für die 30 Opfer zweier Todesmärsche durch Wunsiedel in den letzten Kriegstagen statt. Gleichzeitig wird aber auch der knapp 150 Todesopfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland seit 1990 gedacht. Beginn der Veranstaltung, die vom Wunsiedler Bündnis durchgeführt wird, ist um 12:30 Uhr am Obelisken.

Update: Stadtplan mit den Orten des Geschehens zum Download.

Aktualisiert ( Freitag, den 29. Oktober 2010 um 17:34 Uhr ) Weiterlesen...
 

Rabbiner spricht Gebet

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Der Hofer Rabbi David GoldbergWunsiedel - Ein jüdisches Trauergebet sprach der Hofer Rabbiner David Goldberg bei der Gedenkfeier für die 30 auf dem Wunsiedler Friedhof begrabenen KZ-Häftlinge. Die Identität der Toten ist bis heute nicht bekannt. Da sie in Särgen, an denen sich kein Kreuz befand, bestattet wurden, und bei der Trauerfeier am 31. August 1945 auch ein Rabbiner anwesend war, sind sich die Heimatgeschichtsforscher einig, dass es sich um Juden handelt. Deshalb waren bei der Veranstaltung am Dienstagabend zwar die Vertreter der christlichen Kirchen auf dem Friedhof anwesend, beteiligten sich aber nicht aktiv an der Zeremonie. David Goldberg las einen hebräischen Text aus dem Kaddisch und stimmte einen Klagegesang an, der den vielen Gästen regelrecht unter die Haut ging.

Aktualisiert ( Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 20:21 Uhr ) Weiterlesen...
 
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